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Infobrief Frühe Hilfen – Ausgabe 2 / 2020

Die beiden Caritas-Fachstellen Stadtteilkoordination Frühe Hilfen im Stadtteil MS-West und Stadtteilkoordination Frühe Hilfen im Stadtteil Kinderhaus haben jeweils die nächste Ausgabe des Infobriefes Frühe Hilfen für die Stadtteile Gievenbeck, Albachten, Mecklenbeck, Roxel und Kinderhaus herausgegeben.

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Auch in der Corona Zeit gibt es mittlerweile wieder viele Beratungsmöglichkeiten rund um das Leben mit Babys und Kleinkindern in den westlichen Stadtteilen Münsters und in Kinderhaus!
Die Informationen über Kursangebote und Infoveranstaltungen für werdende Eltern und Familien mit Kindern im Alter von 0 – 6 Jahren sind in einer nützlichen Übersicht im aktuellen Infobrief enthalten. Besonders in der Corona Krise benötigen Familien, vor allem alleinerziehende, berufstätige Eltern, auch finanzielle Unterstützung.  Sie haben die Möglichkeit Kinderzuschlag zu beantragen. Seit dem 01.07.2019 gibt es durch das „Starke Familien Gesetz“ positive Veränderungen, damit möglichst viele Familien und ihre Kinder finanzielle Unterstützung erhalten.

Die neue Ausgabe 2/2020 des Infobriefes finden Sie in Papierform in vielen Institutionen im Stadtteil zum Mitnehmen. Ebenso steht der Infobrief hier für Albachten/Gievenbeck/Mecklenbeck/Roxel und Kinderhaus zum Download bereit – ebenso im Menü unter Downloads.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf:
Heidrun Wellenkötter, Caritas vor Ort – Beratungsstelle Gievenbeck
Theresia Dohle, Caritas vor Ort – Beratungsstelle Kinderhaus

Neue Hotline “Familienberatung.ms” zur schnellen Vermittlung an Beratungsangebote

Seit dem 07.05.2020 erreichen Ratsuchende aus Münster nun an 7 Tagen in der Woche und von 10-22 Uhr direkt Beraterinnen und Berater aus hiesigen Familienberatungsstellen über eine Hotline.
Die Hotline soll Ihnen als “Schaltstelle” dienen, um passgenaue Hilfs- und Beratungsangebote im Stadtgebiet zu vermitteln.

Sie erreichen die Hotline unter: 0251-39 58 896

Mehr Informationen zu diesem Beratungsangebot finden Sie hier.
Die Pressemeldung der Stadt Münster zur Einrichtung dieses Angebots lesen Sie hier.

“Was kann man machen, um die Kinder zu beschäftigen?”

…aktuell fragen sich Eltern dies vermutlich jeden Morgen…
Die Eltern fragen dies, um im Home-Office irgendwie zum Arbeiten zu kommen oder aber um ein wenig Zeit zum Verschnaufen und Regenerieren zu erhaschen.
Und die Kleinen fordern nachdrücklich eine Antwort auf diese Frage, um sich nicht permanent zu langweilen. „Dank“ Corona haben wir nun eine zeitlich noch schwer eingrenzbare Schul- und Kita-Zwangspause, die irgendwie mit Aktivitäten gefüllt werden muss – insbesondere jetzt, vor dem Hintergrund der zusätzlich enorm einschränkenden Ausgangsregelungen.

Die Kinder sind den ganzen Tag zu Hause, dürfen keine Freund*innen besuchen oder sich auf dem Spielplatz austoben! Sie sind quengelig und genervt.
Verzweifeln sie nicht! Schauen sie auf das, was trotz allem gut läuft und versuchen Sie Angebote zu unterbreiten, von denen sie Alle innerhalb Ihrer Familie profitieren können!
Wir haben Ihnen eine Reihe an Freizeit-Tipps für Ihre Kinder und weitergehende Informationen zusammen gestellt – gegen Langeweile und Eintönigkeit:
Aktivitäten für „Draußen“, für „Drinnen“ und Informations- und Unterhaltungsseiten im Netz

Falls sie selber noch gute Ideen haben oder uns vielleicht von Ihrem Corona-Alltag für diesen Blog berichten möchten, dann schreiben sie uns gerne, unter:
eb-kinderhaus@caritas-ms.de

Wir aktualisieren und erweitern die Tipps gerne!

Viele Grüße und bleiben Sie gesund!
Katharina Jäger & Theresia Dohle

(Häusliche) Gewalt: Anonyme Spurensicherung in der Gewaltopferambulanz Münster

Ein wichtiger und leider überaus aktueller Gastbeitrag unserer Semesterpraktikantin Theresa Wollert (Studierende der Sozialen Arbeit an der FH Münster):

Möglichkeit der Sicherung von Spuren nach erlebter körperlicher Gewalt

Vielen Betroffenen von Gewalt fällt der Weg zur Anzeige schwer, vor allem dann, wenn die Täter*innen vertraute Personen sind. Für Fälle, in denen die Betroffenen (noch) keine Anzeige erstatten möchten, bietet die Gewaltopferambulanz des Universitätsklinikums Münster Hilfe an. Dort werden die Verletzungen so dokumentiert, dass sie auch Jahre später vor Gericht verwertet werden können. Um zunächst aber anonym bleiben zu können, erhalten die Betroffenen eine Chiffrenummer. Sollten sie sich zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden Anzeige zu erstatten, können sie auf die gesicherten Ergebnisse zugreifen. Auch die Ärztinnen und Ärzte unterliegen der Schweigepflicht. Die dort gesicherten Spuren und Protokolle werden, je nach Wunsch der betroffenen Person und den Lagerungskapazitäten, für mehrere Jahre aufbewahrt.

Die Menschen, die die Arbeit der Gewaltopferambulanz in Anspruch nehmen, sind in vielen Fällen Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Blutergüsse im Gesicht oder an den Armen kommen nicht selten vor. Aber auch Männer finden immer öfter ihren Weg in die Ambulanz, denn auch sie sind von Gewalttaten betroffen.
Gleiches gilt natürlich leider auch für Kinder und Jugendliche. Bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren ist es zudem so, dass sie von mindestens einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden müssen. In diesen Fällen können Eltern Spuren von Gewalteinwirkungen an ihren Kindern sichern und aufbewahren lassen. Auch das Jugendamt kann in bestimmten Fällen von den Leistungen der Gewaltopferambulanz Gebrauch machen.

Eine Ausnahme bilden spezielle Formen sexualisierter Gewalt, beispielsweise Vergewaltigungen. Da in der Gewaltopferschutzambulanz keine gynäkologischen Untersuchungen durchgeführt werden, müssen die entsprechenden Patientinnen an die Universitätsfrauenklinik verwiesen werden. Zwar müssen die Patientinnen vor Ort ihre Personendaten sowie ihre Krankenkassenkarte vorzeigen, doch auch dort unterliegen die Ärzt*innen der Schweigepflicht und dürfen keine Informationen an die Polizei weitergeben. Somit können, beispielsweise durch einen Abstrich, Spuren gesichert werden. Diese werden bei Bedarf an die Gewaltopferambulanz weitergeleitet, wo sie bis zu 10 Jahre aufbewahrt werden.

Wer sich an die Gewaltopferambulanz wenden möchte, kann dies telefonisch oder während der Sprechzeiten tun. Auch außerhalb der Sprechzeiten können Termine innerhalb von 24 Stunden in Anspruch genommen werden. In manchen Fällen muss eine Untersuchung innerhalb von 8-12 Stunden geschehen, um beispielsweise K.O.-Tropfen nachweisen zu können. Aber auch die Mitarbeitenden der Notfallambulanzen können in entsprechenden Fällen an die Gewaltopferambulanz verweisen.

Anschrift, sowie die genauen Sprechzeiten und telefonische Erreichbarkeit finden Sie unter https://www.ukm.de/index.php?id=rechtsmedizingewaltopferambulan  

Gewaltopferambulanz
Telefon: 0251-8355151
Sprechzeiten:
Montag, Mittwoch und Donnerstag 8 – 16 Uhr
Dienstag: 9 – 16 Uhr
Freitag: 8 – 15:30
und nach Vereinbarung

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1
48149 Münster
Tel.: 0251/ 83-48002 (24 Stunden Notfall)
Fax: 0251/ 83-48167
E-Mail: UFK@uni-muenster.de
http://klinikum.uni-muenster.de/

Öffnungszeiten in den Weihnachtsferien

Langsam neigt sich auch dieses Jahr seinem Ende zu – die Tage werden wieder kürzer und bald schon beginnt die Weihnachts(ferien)zeit…

Gleichwohl werden (zumindest einige) Kolleg*innen aus den Beratungsstellen auch in den Weihnachtsferien für Sie ansprechbar sein.
Damit Sie wissen, wo Sie im Zeitraum vom 27.12.2019 bis 03.01.2020 auch kurzfristig Beratung, Unterstützung und Hilfe in Ihrer Nähe finden, haben wir Ihnen unsere Präsenzzeiten in den Vor-Ort-Stellen einmal übersichtlich dargestellt:

Beratungsstelle Mitte
(Josefstr. 2, 48145 Münster, Telefon: 0251-53009338)

geöffnet am 27. und 30.12.2019

Beratungsstelle Hiltrup
(Hohe Geest 1a, 48165 Münster, Telefon 02501-27640)

geöffnet am 27. und 30.12.2019

Beratungsstelle Gievenbeck
(Heinrich-Ebel-Str. 41, 48161 Münster, Telefon: 0251-871040 )

Wichtig: Die offene Sprechstunde am 23.12.2019 findet bereits von 10:00 – 12:00 Uhr statt!
Zudem geöffnet am 02. und 03.01.2020

Beratungsstelle Coerde
(Schneidemühler Str. 25 , 48157 Münster,  Telefon: 0251-1321589)

geöffnet am 30.12.2019
sowie am 03.01.2020

Beratungsstelle Kinderhaus
(Idenbrockplatz 8, 48159 Münster, Telefon: 0251-263350)

geöffnet am 27.12.2019
sowie am 02. und 03.01.2020

Ab dem 06.01.2020 gelten dann wieder die regulären Öffnungszeiten!

Die “PAPAZEIT” kehrt nach Kinderhaus zurück!

Am Dienstag, 10.09.2019 ist es endlich soweit: Das Format „PAPAZEIT“ startet mit seinem wöchentlichen Angebot in der Zeit von 9.15 Uhr bis 10.45 Uhr in den Räumlichkeiten des Jugendzentrums >>Wuddi<< (Idenbrockplatz 8).
Fortan gibt es jeden Dienstag wieder die Gelegenheit, mit anderen Vätern und deren Kindern zu spielen, sich auszutauschen oder auch Antworten auf Fragen in der Erziehung zu bekommen. Eine ideale Möglichkeit, um auf Gleichgesinnte zu treffen…

Die PAPAZEIT richtet sich sowohl an alle Väter in Münster die sich in Elternzeit befinden, wie auch an Väter, die sich Zeit für ihre bis dreijährigen Kinder nehmen.
Da es sich um ein offenes Angebot handelt, ist eine Anmeldung für die PAPAZEIT nicht erforderlich!

Lange gab es in Münster so gut wie keine regelmäßigen Treffen, die sich ausschließlich an Väter mit ihren Kindern richteten. Diese Lücke hat die Caritas mit dem Väterangebot geschlossen.

Begonnen hat die PAPAZEIT Anfang Juli 2016 in Hiltrup – eine Idee von Pädagogen der Caritas, die  selber Väter kleiner Kinder sind. Seit September 2017 gibt es die PAPAZEIT auch in Gievenbeck. Wichtig ist den begleitenden Pädagogen, dass die Papas in einer lockeren Atmosphäre auf gleichgesinnte Männer treffen, gemeinsam mit ihren Kindern Spaß haben und sich über Väterthemen austauschen können.