….Wut!

 

Sie sagen: „Unsere  Tochter ist erst eineinhalb Jahre und kann schon so wütend werden… da bleibt kein Stuhl stehen! Wenn der Becher die falsche Farbe hat, kann sie so in Rage geraten, dass nicht mehr mit ihr zu reden ist! Wie soll das nur werden, wenn sie älter ist? Uns macht das ganz schön ratlos und ehrlich gesagt auch selbst manchmal ganz schön wütend…“

Wir sagen: „Prima! Ihr Kind entwickelt sich prächtig!“

 

Ja, ihr Kind ist noch nicht in der Lage seine Wut zu steuern oder zu kanalisieren. Kinderwut ist blind, taub und spürt kaum was. Oft sind Kinder  selbst erschrocken von diesem heftigen Gefühl, das von ihnen Besitz ergreift und das die Erwachsenen „Wut“ nennen.

Aber jetzt ist genau die richtige Zeit dieses Gefühl zu erforschen, Erfahrungen zu sammeln und einen Umgang mit diesem Gefühl zu erlernen!

Insbesondere im Alter zwischen 1,5 und 3 Jahren entdecken Kinder, dass sie immer mehr alleine können und sie können immer deutlicher benennen, was sie wollen. Gleichzeitig stoßen sie an ihre eigenen Grenzen oder ihnen werden Grenzen von außen gesetzt.

Der Zwiespalt zwischen Wollen und Können, Abenteuergeist und Trennungsangst, Entdeckergeist und dem Bedürfnis nach Geborgenheit ist in diesem Lebensalter besonders groß und kann für heftige Frustrationen sorgen.

Kinder sind auf Eltern angewiesen, die in solchen Situationen Ruhe bewahren. Ruhe und Gelassenheit vermitteln dem Kind Sicherheit und zeigen, dass alle Gefühle okay sind, dass es mit diesen nicht alleine gelassen wird.

Sie fragen: „ Wie kann ich Ruhe bewahren?“ „Was kann unserem  Kind aus der Wut helfen?“ „ Können wir Wutanfällen vorbeugen?“  „Was ist eigentlich gut an Wut?“

Wir sagen: „Mit diesen und ähnlichen Fragen kommen Eltern häufig zu uns in die Beratungsstelle. Gemeinsam finden wir heraus, was hilfreich für Eltern und Kind sein kann. Auch Sie sind herzlich willkommen!

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