Alle Artikel von B.E.

Neues Gesicht in der Stadtteilkoordination der Frühen Hilfen im Bezirk West

Bianca Elpers, Diplom-Sozialpädagogin und seit vielen Jahren beim Caritasverband Münster als Stadtteilkoordinatorin für die Frühen Hilfen in den Stadtteilen Gievenbeck, Mecklenbeck, Roxel und Albachten tätig, hat zum 01.06.2020 ihren Aufgabenbereich innerhalb der Beratungsstelle gewechselt. Sie verstärkt nun das Team des Beratungsangebotes „Starthilfe“ und ist in der allgemeinen Beratung von Eltern, Kindern und Jugendlichen tätig.

Heidrun Wellenkötter (links), Diplom-Sozialpädagogin mit langjähriger Berufserfahrung aus ihrer vorherigen Tätigkeit in einer Frühförderstelle, tritt ihre Nachfolge als Stadtteilkoordinatorin an und ist ab sofort gerne für Anliegen und Fragen von Schwangeren und Eltern mit Kindern von 0-6 Jahren da.

Auch in Krisenzeiten für Sie da!

Auch jetzt ist die Caritas Münster für die Menschen in Münster in den Beratungsstellen erreichbar. Um Klienten vor dem Corona-Virus zu schützen, geht die Caritas Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche geänderte Wege: Klienten können sich telefonisch, per E-Mail, online oder via Wire (Videoberatung) beraten lassen.

Cariats Videochat

Ein persönlicher Kontakt ist derzeit nicht möglich, um Infektionen zu vermeiden.  “Besonders jetzt, wo das öffentliche Leben eingeschränkt ist, ist es uns wichtig mit unseren Beratungsangeboten an der Seite der Münsteraner zu sein”, begründen die Caritas-Vorstände Sebastian Koppers und Thomas Schlickum den Schritt.

Kontaktinformationen der Berater*innen (Telefon, Mail, Wire) vermittelt die Webseite caritas-ms.de. Entsprechende Aushänge finden sich an den Beratungsstellen. Außerdem verweist die Caritas in einer Pressemitteilung auf die Möglichkeit sich online beraten zu lassen. Der entsprechende Link lautet: https://www.caritas.de/onlineberatung

1. Schultag

Heute ist es soweit! Für viele Kinder in NRW startet die Schule… voller Aufregung geht es heute mit Schultüte und Schulranzen in den neuen Lebensabschnitt…  dies ist ein ganz besonderer und auch aufregender Tag! Die Kinder freuen sich auf das Lernen und sind hoch motiviert…

Erinnern Sie sich auch noch an Ihren ersten Schultag?

Wir wünschen allen Kindern einen guten Start ins neue Schuljahr!!

Ich habe Langeweile…

Kennen Sie das auch? Ihr Kind hat Langeweile und würde am liebsten mit Ihnen spielen oder das Tablet nutzen? Aber Sie müssen noch viele andere Dinge erledigen und haben einfach keine Zeit zum spielen und das Tablet soll es aber auch nicht sein. Außerdem ist draußen schönes Wetter, dass sollte genutzt werden.  Meist hält sich die Begeisterung dann sehr in Grenzen und man droht schon einzuknicken. Aber gerade aus solchen Phasen der Langeweile entstehen  manchmal ganz kreative Dinge! Wie hier… plötzlich wird der große Farbkasten und die Leinwand entdeckt und es entsteht aus Langeweile ein ganz wunderbares Bild!

Langeweile ist ein Gefühl, dass auch wir als Erwachsene nur schwer aushalten können. Gerade in Zeiten des Smartphones  werden diese Zeiten an der Bushaltestelle oder beim Arzt damit verbracht die sozialen Medien oder Spiele auf dem Handy zu nutzen. Auch Kinder nutzen dieses Medium dann gerne. Häufig besteht auch der Anspruch bei den Eltern, das Gefühl der Langeweile bei den Kindern erst gar nicht aufkommen zu lassen. Dabei birgt dieses Gefühl auch viel Potenzial, sich mit sich selbst und seiner Umwelt auseinanderzusetzen. Ohne Ablenkung werden dann Dinge wieder entdeckt, die sonst ungenutzt bleiben…!  Nur Mut… es kann sich lohnen das auszuhalten….!

“Aschermittwoch ist alles zu Ende.”

“Da simmer dabei, datt is pri-hima.Viva Colonia!” So, oder ähnlich klingt für uns der typische Karnevalsschlager. Und dann…? Auf die jecken Tage folgen in einigen Familien: die Fastenzeit. “Da simmer och dabei?” Sie auch? Das erste Fastenziel der meisten Kinder: auf Süßigkeiten verzichten. Das ist hart! Vor allem wenn man überall an den bunten schokogefüllten Regalen vorbeirauschen muss, ohne… na Sie wissen schon! Großes Opfer!

Aber es gibt auch andere Möglichkeiten zu fasten bzw. sich bewusst zu machen, auf welche Konsumgüter man verzichten könnte. In meiner Familie haben wir uns überlegt, in diesem Jahr auf Plastik zu verzichten.

Die Kinder haben recht viel über die Überschwemmung der Meere mit Mikroplastik gelesen und gehört, dass die Ursache wir selber sind und unsere Gedankenlosigkeit, wenn wir alles und jedes in eine kleine Plastiktüte im Supermarkt stecken: Sogar der schöne rote Bio- Apfel! Verrückt! Der hat doch schon eine Verpackung und sogar eine ziemlich ansehnliche und praktische!

Sei’s drum, also verzichten wir 40 Tage auf Plastik! Ein recht ambitioniertes Projekt, vor dem ich Respekt habe, aber die Kinder finden das ganz wichtig und stehen voll dahinter, so dass ich mich darauf eingelassen habe. Ich bin gespannt wie es uns Ostern ergeht… ob wir uns in den sechs Wochen an den plastikfreien Lebensstil gewöhnen oder froh sind, wieder gewohnt einkaufen gehen zu können. Bei meinen Nachbarn wird auf Fernsehen und Handy verzichtet… bei wieder anderen findet die Nuss-Nougat Creme in den nächsten Wochen keinen Abnehmer mehr.

Wie ist das bei Ihnen? Worauf fasten Sie in diesem Jahr? Fasten Sie überhaupt?