Alle sitzen in einem Boot…

… im wahrsten Sinn des Wortes: Seit zwei Jahren begleitet unsere Psychologin Dorit Kleinen Flüchtlingskinder der Internationalen Klasse in der Friedensschule. Mit Schulsozialarbeiter Daniel Daßmann und der Segelschule Overschmidt realisiert sie ein spannendes Projekt, das die Schüler gleich zu mehreren neuen Ufern führt. So trainieren in der von Daßmann geführten Segel-AG auch neun Teilnehmer, die aus syrischen und irakischen Flüchtlingsfamilien stammen. Für sie, die per Boot übers Mittelmeer geflohen waren, birgt die Begegnung mit dem nassen Element eine besondere Herausforderung. Diesen Kindern den Umgang mit den erlittenen Traumata und Ängsten auf maritim-spielerische Weise zu erleichtern, war die gemeinsame Projektidee von Dorit Kleinen und Daniel Daßmann. Neben den Grundbegriffen des Segelsports lernen die Kinder nicht nur, ihre negativen Erfahrungen mit dem Thema Wasser zu bewältigen und Ängste zu überwinden.  Im Kontakt mit den restlichen Fünft- bis Neuntklässlern werden zugleich Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Toleranz, Konfliktfähigkeit, Teamgeist, Eigeninitiative und nicht zuletzt die Übernahme von Verantwortung gefördert. Dieser Lernprozess vollzieht sich spielerisch durch die gemeinsame Teamarbeit an Bord. Die Segelschule Overschmidt stellt Trainer und vier Boote an acht Nachmittagen jeweils für zwei Stunden zur Verfügung, die Stiftung „Mitmachkinder“ übernimmt die Teilnahmekosten für die Geflüchteten. Über erste maritime Erfolgserlebnisse konnten sich die Kinder bereits freuen. Alle schaffen es inzwischen, bis zur Torminbrücke und wieder zurück zum Bootsanleger zu segeln. Bis zu den Sommerferien locken auf dem Aasee weitere spannende Manöver. Und zum Ausklang steht eine kleine Regatta auf dem Programm.

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Ich steh` am Anfang meines Lebens…

… kann noch nicht alleine auf meinen Beinen stehen,

muss viel getragen und gehalten werden.

Bin super neugierig darauf, was ich alles erleben werde.

Zwischendurch brauche ich immer mal wieder den sicheren  Hafen

meiner Mutter oder meines Vaters, wenn die Welt für mich

unerklärbar und irritierend ist.

Zudem brauche ich die Rückmeldung über meine Gefühle und Zustände,

in denen ich mich befinde, damit ich im Kontakt mit meinen wichtigsten Personen

mich selber immer besser kennenlernen kann.

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Hilfreiche Tipps für Eltern bei Schlafmangel

Es ist ein typisches Leid bei Familien mit kleinen Kindern und kann den Alltag ganz schön trüben – zu wenig Schlaf… Dabei haben die Kleinen es gut, sie können sich den Schlaf an anderer Stelle holen, z.B. beim Mittagsschlaf oder auch mal so zwischendurch. Die Möglichkeit haben viele Eltern aber nicht, sei es, weil sie noch andere Kinder haben, berufstätig sind, oder andere Verpflichtungen haben. Gut haben es dann noch diejenigen, die sich mit den Nächten abwechseln können und mal wieder ne ganze Nacht am Stück schlafen können. Ganz anders ist es für all diejenigen, bei denen das nicht geht aus welchen Gründen auch immer.

Dabei ist Schlaf so wichtig, nicht nur körperlich, wo er für Regeneration dringend benötigt wird. Auch geistig wird er dringend benötigt, um das Geschehene des Tages im Gehirn zu verarbeiten und abzuspeichern. Wie wichtig Schlaf ist, merkt man meist erst, wenn man zu wenig davon hat. Denn schon ganz schnell wird die Leistungsfähigkeit herabgesetzt und das seelische Befinden leidet.

Die langfristigen Folgen können dann eine generelle Niedergeschlagenheit  bis hin zu Depressionen sein. Es hat auch Auswirkungen auf das Immunsystem, so sind Menschen, die unter Schlafmangel leiden, häufig deutlich infektanfälliger.

Wir erleben viele betroffene Familien, bei denen es mit dem Schlaf auch nicht so gut läuft. Tausende Ratgeber versprechen Abhilfe, Erfolge bleiben allerdings meist aus, da  sich Bücher nicht auf Ihre ganz individuelle Situation beziehen können. Da kann dann ein Blick von außen helfen, denn es kann viele unterschiedliche Gründe für Schlafmangel und Schlafstörungen geben. Ein Grund dafür können Kinder sein! Wir können Sie unterstützen und gemeinsam mit Ihnen auf Lösungssuche gehen, wie Sie einen guten Rahmen und Bedingungen schaffen können, dies auszuhalten oder wie Sie und ihre Kinder wieder lernen, einen erholsamen Schlaf zu haben…

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Echo im Erziehungsalltag

Die aktuelle Preisverleihung des Echos an zwei deutsche Rapper schallt bis weit in die alltägliche Welt von Familien. Sprachliche Grenzen haben sich verschoben. Was gestern als verrohte Sprache galt, scheint heute in der Jugendkultur besonders angesagt. Das Bewusstsein für frauenfeindliche, gewaltverherrlichende, rassistische und antisemitische Sprache beginnt im Kinderzimmer. Die Verleihung dieses Echos fordert Eltern heraus: Sprache schafft Realitäten und verleiht Macht! Im Gespräch miteinander lassen sich Tabubrüche aufzeigen und sprachliche Grenzen lernen.

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Übergang in die Tagesbetreuung

Am 24.4.2018 wird in dem Tagungsraum der Alexianer Waschküche, Bahnhofstraße 6, Münster,

von 10:00 bis 11:30 Uhr ein gemeinsamer Austausch zu dem Thema

Guter Übergang – für Eltern und Kinder – in die Tagesbetreuung

stattfinden.

 

In Kooperation unserer Beratungsstelle mit dem Haus der Familie- Münster sprechen wir über Voraussetzungen für einen guten Übergang in die Tagespflege.

Was bringen Kinder alters- und entwicklungsspezifisch mit?

Wie können die Eltern unterstützen, damit das Loslassen und das Eingewöhnen  gelingt?

Dozenten:

Gaby  Gerigk-Kues (Haus der Familie  Münster)                                    

 

Petra Kreuter (Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche)

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Trauer und Entsetzen

Quelle: www.pexels.com

An diesem Wochenende haben wir in Münster erfahren müssen, wie entsetzlich das  Schicksal aus heiterem Himmel Menschen ins Unglück stürzen kann.  Auch unser Team hat am Handy die bange Frage gestellt, ob alle unversehrt sind. Auch wir haben Angst bekommen, trauern um die Opfer und fühlen mit den Angehörigen.

Was für uns Erwachsene unfassbar erscheint, ist auch für unsere Kinder ein Ereignis, dass Angst macht und viele Fragen aufwirft. Fragen, die schwer zu beantworten sind und Eltern oft ratlos machen. Man kann nicht immer gute Worte finden, aber Gefühle ernst nehmen und sich Zeit für die Fragen der Kinder nehmen können alle Eltern.

Ein kleiner Ratgeber im Netz fasst wichtige Gedanken zusammen und kann Eltern helfen, mit ihren Kindern altersgerecht mit der Nachricht von einem solchen Unglück umzugehen.

https://www.schau-hin.info/informieren/extrathemen/kinder-und-nachrichten.html

 

 

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….Wut!

 

Sie sagen: „Unsere  Tochter ist erst eineinhalb Jahre und kann schon so wütend werden… da bleibt kein Stuhl stehen! Wenn der Becher die falsche Farbe hat, kann sie so in Rage geraten, dass nicht mehr mit ihr zu reden ist! Wie soll das nur werden, wenn sie älter ist? Uns macht das ganz schön ratlos und ehrlich gesagt auch selbst manchmal ganz schön wütend…“

Wir sagen: „Prima! Ihr Kind entwickelt sich prächtig!“

 

Ja, ihr Kind ist noch nicht in der Lage seine Wut zu steuern oder zu kanalisieren. Kinderwut ist blind, taub und spürt kaum was. Oft sind Kinder  selbst erschrocken von diesem heftigen Gefühl, das von ihnen Besitz ergreift und das die Erwachsenen „Wut“ nennen.

Aber jetzt ist genau die richtige Zeit dieses Gefühl zu erforschen, Erfahrungen zu sammeln und einen Umgang mit diesem Gefühl zu erlernen!

Insbesondere im Alter zwischen 1,5 und 3 Jahren entdecken Kinder, dass sie immer mehr alleine können und sie können immer deutlicher benennen, was sie wollen. Gleichzeitig stoßen sie an ihre eigenen Grenzen oder ihnen werden Grenzen von außen gesetzt.

Der Zwiespalt zwischen Wollen und Können, Abenteuergeist und Trennungsangst, Entdeckergeist und dem Bedürfnis nach Geborgenheit ist in diesem Lebensalter besonders groß und kann für heftige Frustrationen sorgen.

Kinder sind auf Eltern angewiesen, die in solchen Situationen Ruhe bewahren. Ruhe und Gelassenheit vermitteln dem Kind Sicherheit und zeigen, dass alle Gefühle okay sind, dass es mit diesen nicht alleine gelassen wird.

Sie fragen: „ Wie kann ich Ruhe bewahren?“ „Was kann unserem  Kind aus der Wut helfen?“ „ Können wir Wutanfällen vorbeugen?“  „Was ist eigentlich gut an Wut?“

Wir sagen: „Mit diesen und ähnlichen Fragen kommen Eltern häufig zu uns in die Beratungsstelle. Gemeinsam finden wir heraus, was hilfreich für Eltern und Kind sein kann. Auch Sie sind herzlich willkommen!

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Was bitte ist Fortnite?

Was ist Fortnite

Wir Eltern, Pädagogen*innen und Lehrer*innen sind ja nicht die Schnellsten, wenn es um die beliebtesten und neusten Computerspiele unserer Kinder geht. Meistens sind sie uns  um Lichtjahre voraus. Dank der AG Medien Münster sind wir von der Beratungsstelle seit ein paar Jahren gut vernetzt und aus Lichtjahren sind nur noch ein paar Monate geworden 😉

Fortnite geht durch die Decke

Der neuste Megahit, der seit Mitte 2017 die Herzen der Kinder und Jugendliche erobert, heißt „Fortnite“. Konnte man Fortnite bislang nur für die Konsole und den PC herunterladen, so ist seit diesem Wochenende auch Fortnite Mobile im Appstore erhältlich. Innerhalb weniger Stunden nach Veröffentlichung ist die App direkt auf Platz 1 der kostenlosen Apps gestiegen.

Fortnite ist ein sogenanntes Battle-Royal-Game. Bei diesem Spielprinzip handelt es sich immer um gewalttätige Szenarien, allerdings ist Fortnite eine entschärfte Version im Comic-Stil, ohne detailreiche Gewaltdarstellung. Der Spieleratgeber NRW empfiehlt daher das Spiel ab 14 Jahren zu erlauben. Nähere Infos unter Spieleratgeber-nrw.de.

Ziel des Spiels: Last Man Standing bzw. Last Woman Standing 

100 Spieler*innen sammeln sich in einer Lobby, fliegen anschließen mit einer Art Flugzeug über eine Insel und springen, nur mit einem Fallschirm am Körper, nach und nach ab. Den Absprungort auf der Map wählen die Spieler*innen selber. Auf der Insel angekommen heißt es so schnell wie möglich Waffen, Munition, Material, usw. einzusammeln und sich dann den Kampf gegen die 99 Mitspieler*innen zu stellen.  Verstecken hilft auf Dauer nichts. Man muss aktiv Mitspieler*innen ausschalten. Wer als Letzter bzw. als Letzte überlebt, hat gewonnen. Das Spiel erinnert sehr an „Die Tribute von Panem“.

Spielen kann man Fortnite entweder alleine oder im Team zu zweit, dritt oder viert. Das Spiel ist kostenlos erhältlich, man kann über In-App-Käufe Skins (Bekleidung, oder bestimmte Bewegungen wie Tanzen, etc.) kaufen. Einen Vorteil für den Spielverlauf haben die In-App-Käufe nicht. Vielmehr haben alle Spieler in jedem neuen Spiel die gleichen Startbedingungen. Das Spiel startet immer ohne Ausrüstung oder Waffen. Auch die Fallschirmgleiter sind alle gleich, auch wenn sie unterschiedlich aussehen.

 

Interview 

Wir wollten mehr über die Begeisterung für Fortnite wissen. Julius K., 15 Jahre alt, hat uns ein paar Fragen zum Spiel Fortnite beantwortet. Vielen Dank dafür! 

Caritas: Was macht für dich die Faszination an Fortnite aus?

Zum einen der Nervenkitzel, ist ja schon ein Shooter, also ein Third-Person-Shooter (Anmerkung: man schaut im Spiel auf seinen eigenen Charakter). Jede Runde ist anders, nie gleich, egal wie lange man schon gespielt hat. Da kommt keine Langeweile auf.

Je länger man spielt, desto besser wird man. Man bekommt Routine, weiß wo man abspringen muss, weiß wo der Loot (Anmerkung: Die Beute) ist. Dadurch bekommt man bessere Waffen und kann mehr Mitspieler ausschalten und lebt selbst von Spiel zu Spiel länger.

Super verlockend ist, dass man das Spiel kostenlos spielen kann, jeder kann es spielen, wer eine Playstation oder PC hat (Anmerkung: seit diesem Wochenende gibt es auch eine mobile Version)

Jeder will gewinnen, ist ja logisch. Ich finde es aber schon super, wenn ich unter den letzten bin.

Was mir total gut gefällt: es gibt die Konsolen-Lobby und die PC-Lobby UND eine gemischte Lobby. Das kenne ich aus keinem anderen Spiel. Wenn ich einen Kumpel mit einem PC in mein Team einlade, starten wir zusammen in meiner Lobby.

Caritas: Wie waren deine ersten Runden?

Die ersten Spiele habe ich mich oft versteckt, bin an falschen Stellen abgesprungen oder habe einfach keine guten Items gefunden. Daher wurde ich immer schnell getötet. Inzwischen traue ich mir mehr zu, lande auch mal in einer der Städte, weiß wo ich viel Loot finde und überlebe deutlich länger.

Caritas: Wie bist du auf das Spiel aufmerksam geworden?

Ich bin ja erst ziemlich spät mit Fortnite angefangen. So vor einem Monat oder so. Ein Kumpel hatte mir davon erzählt. „Lad dir das mal runter, ist kostenlos und ganz geil.“ Letztes Jahr hatte ich auf Youtube im Trend schon von dem Spiel gehört. Habe mich aber zuerst nicht für Fortnite interessiert.

Aktuell zocke ich mit meinen Kumpels. In den ersten Wochen jeden Tag, meistens abends, so um die zwei Stunden. Jetzt spiele ich nicht mehr jeden Tag, dafür länger. Ein einzelnes Spiel dauert bis zu einer halben Stunde, je nachdem, wann man getroffen wird.

Caritas: Wie viele deiner Freunde spielen Fortnite?

Inzwischen sehr viele. So um die 80 Prozent.

Caritas: Spielst du alleine oder im Team?

Meistens mit Kumpels im Team. Mir macht das Spiel im Team mehr Spaß. Im Team ist es spannender, weil man viel absprechen muss, die Loot teilen, man springt zusammen ab und tauscht seine Sachen aus, damit jeder das hat, was er am besten kann. Und es gibt noch einen Vorteil als Team: deine Mitspieler können dich wiederbeleben, wenn du kurz vorm sterben bist.

Caritas: Hast du schon mal gewonnen?

Ja, einmal mit einem Kumpel zusammen und einmal alleine. Aber die Siege bringen nichts, außer für die eigene Statistik. Gibt keinen Bonus oder so.

Caritas: Was für ein Gefühl war es, als du gewonnen hattest?

Also, als immer weniger Mitspieler da waren, wurde ich ziemlich nervös. Ich wollte einfach nicht zum Schluss noch verlieren. Als ich es geschafft hatte, das war schon super.

Caritas: Der Spielratgeber-NRW empfiehlt das Spiel erst mit 14 Jahre zu spielen. Wie siehst du das?

Fortnite ist schon ein gewalttätiges Spiel, nicht so wie Minecraft oder so. Aber 14 Jahre passt schon, wenn ich es mit anderen Spiele ab 16 oder 18 Jahre vergleiche.

Caritas: Hast du Tipps für Neueinsteiger?

  1. Let´s Play Videos anschauen z.B. „Tipps für Anfänger bei Fortnite“
  2. Zu Beginn mit einem Kumpel im Team spielen, der das Spiel schon öfter gespielt hat, dadurch lernt man total viel.
  3. Mit vielen Gamern abspringen (z.B. in der Stadt Tilted Towners), schnell eine Waffe suchen und dann so viele wie möglich von den Mitspielern liquidieren.
  4. Irgendwo abspringen, wo kein anderer abspringt, langsam gute Waffen etc. sammeln und erst, wenn es nur noch wenige Mitspieler gibt, angreifen.

Caritas: Julius, vielen Dank für das Interview!

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… unbeaufsichtigt spielen lassen?

Würden Sie Ihr Kind mit diesem scharfen Messer unbeaufsichtigt spielen lassen?
„Natürlich nicht!“, werden Sie sagen.

Ihr Smartphone ist für Ihr Kind vergleichbar gefährlich!

Begleiten Sie Ihr Kind bei der Erkundung der digitalen Welt. Mit Ihnen zusammen, kann es schöne Abenteuer erleben und Stück für Stück die großen Vorteile kennen lernen.

Ohne Ihren Schutz kann Ihr Kind durch problematische Inhalte in ernste Gefahr geraten.

Wenn Sie Fragen zum digitalen Lernen und zur Medienmündigkeit haben, sprechen Sie uns gerne an.

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Weiß nicht…

Das ist die häufigste Antwort, die ich von Jugendlichen am Anfang einer Beratung bekomme.

Sie haben völlig recht damit!

Was sollen sie denn antworten auf Fragen, wie: Warum bist du hier? Was soll sich verändern?

Solche Fragen sind viel zu groß. Mit „ ich weiß nicht“ sagen sie: Ich weiß nicht, ob ich der vertrauen kann. Ich weiß nicht, ob ich Worte dafür finde. Ich weiß nicht, ob ich mit den Gefühlen oder Reaktionen klarkomme.

 

Ich weiß nicht, heißt: Gib mir Zeit und hilf mir mich sicherer zu fühlen.

Meine „yes“ und „no“ Buzzer helfen mir den Anfang leichter zu machen, mit kleinen Fragen, mit Lachen müssen, mit irgendwo hingucken können.

Auf die Frage: „Soll es so bleiben, wie es ist?“, haben alle eine Antwort:
No! oder Yes! Clip anschauen…

 

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