Platz ist in der kleinsten Hütte!

“Platz“ – das ist ein Thema in Münster! Auch uns als Familie fehlt es an Platz. Unsere Söhne, 7 und 9 Jahre alt, teilen sich ein nicht allzu großes Zimmer. Eigentlich wollten wir das schon längst geändert haben. Immer häufiger kreisen meine Gedanken um das Thema Wohnen: hätten wir uns nicht viel früher kümmern müssen, wäre es nicht wichtig, dass beide ihren eigenen Rückzugsort haben, was denken unsere Kinder, wenn sie sich mit ihren Freunden vergleichen? Aber bis auf das fehlende Zimmer fühlen wir uns eigentlich sehr zuhause in unserem Viertel und hier eine bezahlbare Alternative zu finden…fast utopisch! Je mehr ich grüble, desto schlechter wird meine Laune! 

Wie gut tut es genau jetzt ins Wohnzimmer zu kommen und meinen Sohn zu sehen. Bereits seit einer Dreiviertelstunde spielt er hier ganz vertieft. Eingerichtet hat er sich auf der Fensterbank, neben seinem Schreibtisch, den wir dort, in der letzten freien Ecke, für ihn platziert haben.  Ich setze mich ins Sofa, er hat mich gar nicht bemerkt,  beobachte ihn fasziniert, bin beeindruckt wie er sich seinen Raum schafft und auf so begrenztem Raum in seine Spielwelt abtauchen kann!

Ja, wir müssen uns manchmal behelfen und arrangieren. Der Tischkicker wird mit zwei Haken an die Wand gehangen, damit er nicht immer im Weg steht, die Ritterburg wandert  für einige Zeit in eine Kiste auf den Kinderzimmerschrank, so gewinnt sie ganz nebenbei auch wieder an Attraktivität. Ja, wir Eltern müssen auch mal ein Paar Tage eine Kaplastadt in unserem Wohnzimmer erdulden und uns vorsichtigen Schrittes unsern Weg bahnen. Und wir Eltern haben auch dafür zu sorgen dass beide Kinder das Recht haben zu sagen „Heute will ich das Zimmer auch mal mit meinem Freund alleine haben!“

Was bleibt? Ja, auf Dauer brauchen wir eine größere Wohnung und ICH wünsche mir mehr Platz. Aber nein, ich muss mir keine Sorgen um meine Kinder machen. Wir haben eine gemütliches Zuhause, nette Nachbarn, Schule und Fußballverein, alles in der Nähe. Unsere Kinder fühlen sich wohl und…. Platz zum Spielen ist auch in unserer Hütte!

Essen ist fertig…

Jeden Dienstag wenn ich diesen Satz meiner Kollegin höre, freue ich mich. An diesem Tag der Woche muss ich nicht überlegen, was ich mir gleich zu essen mache. Ich kann mich einfach an den gedeckten Tisch setzen und mitessen. Herrlich! Wir wechseln uns ab mit kochen. Montags gucke ich in ihr glückliches Gesicht, wenn sie sich an den gedeckten Tisch setzt. Haben wir mal wieder zu viel gekocht, können noch mehr mitessen.

Das würde ich so mancher alleinerziehenden, berufstätigen Mutter wünschen. Sich einfach mal mit an den gedeckten Tisch zum Essen zu setzen. Zusammen essen ist schön! Für Kinder und für Erwachsene.

Die Würde des Menschen ist unhassbar

Wir wenden uns gegen Abwertung, Ausgrenzung oder Hass-Rede in jeglicher Form. Ob online im Netz oder offline im direkten Miteinander – wir setzen uns für einen respektvollen Umgang miteinander ein.

Am heutigen Safer Internet Day #SID2019 finden weltweit Aktionen dazu statt.

Wir beraten Sie als Eltern oder Dich als jungen Menschen auch, wenn es um Erfahrungen von Mobbing oder Hassrede geht.

Interessante Informationen zum diesjährigen Schwerpunkt des Safer Internet Day #lauteralshass gibt es auch bei klicksafe.de.

„Beim Anziehen des Pullovers bin ich fast eingeschlafen … „

Seit Jahren beraten wir Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern und Schlaf ist immer wieder ein Thema, was intensiv mit viel Zeit betrachtet wird (wahrscheinlich weil es ein Grundbedürfnis für Kinder und Eltern ist). Zudem ist der Umgang mit dem Thema Schlaf/Einschlafen bei Säuglingen/Kleinkindern extrem unterschiedlich – auch in der Fachwelt.

Schlafmangel und die daraus ergebende Erschöpfung verhindert häufig  die Möglichkeit, sich in die spezielle Situation des Kindes hineinzuversetzen. Zudem können  vor lauter Erschöpfung oft gemeinsame schöne  Momente während des Tages  nicht wahrgenommen werden. Es entstehen sehr schnell negative Kreisläufe, aus denen die Kinder selbst nicht herauskommen können. Der erste Schritt – die erste Veränderung muss dann von den Eltern kommen. … lesen Sie hier weiter …

Wir möchten Eltern ermuntern,  bei Erschöpfung durch Schlafmangel  die Möglichkeit einer –oft relativ kurzen-  Beratung  zu nutzen, um einen zufriedenstellenden individuellen Lösungsweg zu finden.

… den ganzen Beitrag lesen …

Infobrief Frühe Hilfen 1/2019

Die beiden Caritas-Fachstellen Frühe Hilfen im Stadtteil MS-West und Frühe Hilfen im Stadtteil Kinderhaus haben jeweils die nächste Ausgabe des Infobriefes Frühe Hilfen für die Stadtteile Gievenbeck und Kinderhaus herausgegeben.

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Werdende Eltern und Familien mit Kindern im Alter von 0 – 6 Jahren finden im aktuellen Infobrief eine nützliche Übersicht zu offenen Treffs und Freizeitangeboten, sowie Informationen zu Kursen im ersten Halbjahr 2019 und zu Beratungsmöglichkeiten rund um das Leben mit Babies und Kleinkindern in den westlichen Stadtteilen Münsters und in Kinderhaus!

Die neue Ausgabe 1/2019 des Infobriefes finden Sie in Papierform in vielen Institutionen im Stadtteil zum Mitnehmen. Ebenso steht der Infobrief hier für Albachten/Gievenbeck/Mecklenbeck/Roxel und Kinderhaus zum Download bereit – ebenso im Menü unter Downloads.
Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf:

Bianca Elpers, Caritas vor Ort – Beratungsstelle Gievenbeck
Theresia Dohle, Caritas vor Ort – Beratungsstelle Kinderhaus

„Ich weiß, dass es das Christkind nicht gibt….

ihr kauft die Geschenke!“  verkündete unser  Sohn im Sommer.

Etwas überrascht über diese unvermittelte Äußerung, zu ungewöhnlicher Jahreszeit, nahmen wir sie doch mit Erleichterung zur Kenntnis. Schließlich  hatten wir uns schon beim letzten Weihnachtsfest gefragt, ob nicht langsam der Zeitpunkt  wäre, einige Dinge in Frage zu stellen.  Jetzt, da unser  Sohn in der 4. Klasse ist, sollte es doch erst recht so sein!

Umso verwunderter beobachten wir  gerade mit welch` Begeisterung unser  Sohn nun doch wieder die vertrauten Rituale zelebriert: ein Brief an den Nikolaus, die Stiefel vor der Tür, der Wunschzettel auf der Fensterbank… und bloß keinen Gedanken an die „harte“ Realität verschwenden!

In der Realität ist es gerade ganz schön anstrengend! Die Empfehlungen für die weiterführende Schule stehen an. Das kommende Zeugnis zählt. Wo geht es weiter, wer wird mit wem zu welcher Schule gehen, wie wird das alles werden? Fragen die unseren Sohn umtreiben und manche Sorgen bereiten.

Da kommt die Advents- und Weihnachtszeit doch gerade recht! Noch einmal klein sein, sich keine Sorgen machen sondern der Phantasie freien Lauf lassen. Kraft „tanken“ im vertrauten Zuhause, um dann nach den Weihnachtsferien wieder gestärkt in den Alltag, mit allem was er an Neuem bringt, zu starten.

Eigentlich ganz  gesund, so für sich zu sorgen!

Kinder im Blick – jetzt anmelden!

Das Elterntraining Kinder im Blick startet wieder – jetzt anmelden!
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Kinder im Blick

… ein Gruppentraining für Eltern in Trennung …

Zu Beginn des Jahres 2019 starten wieder zwei Gruppen des bewährten Elterntrainings.
Hier finden Sie die konkreten Termine, Informationen zur Anmeldung, unseren KiB-Infoflyer, sowie weitere Informationen zu den Inhalten des KiB-Trainings.