“Was kann man machen, um die Kinder zu beschäftigen?”

…aktuell fragen sich Eltern dies vermutlich jeden Morgen…
Die Eltern fragen dies, um im Home-Office irgendwie zum Arbeiten zu kommen oder aber um ein wenig Zeit zum Verschnaufen und Regenerieren zu erhaschen.
Und die Kleinen fordern nachdrücklich eine Antwort auf diese Frage, um sich nicht permanent zu langweilen. „Dank“ Corona haben wir nun eine zeitlich noch schwer eingrenzbare Schul- und Kita-Zwangspause, die irgendwie mit Aktivitäten gefüllt werden muss – insbesondere jetzt, vor dem Hintergrund der zusätzlich enorm einschränkenden Ausgangsregelungen.

Die Kinder sind den ganzen Tag zu Hause, dürfen keine Freund*innen besuchen oder sich auf dem Spielplatz austoben! Sie sind quengelig und genervt.
Verzweifeln sie nicht! Schauen sie auf das, was trotz allem gut läuft und versuchen Sie Angebote zu unterbreiten, von denen sie Alle innerhalb Ihrer Familie profitieren können!
Wir haben Ihnen eine Reihe an Freizeit-Tipps für Ihre Kinder und weitergehende Informationen zusammen gestellt – gegen Langeweile und Eintönigkeit:
Aktivitäten für „Draußen“, für „Drinnen“ und Informations- und Unterhaltungsseiten im Netz

Falls sie selber noch gute Ideen haben oder uns vielleicht von Ihrem Corona-Alltag für diesen Blog berichten möchten, dann schreiben sie uns gerne, unter:
eb-kinderhaus@caritas-ms.de

Wir aktualisieren und erweitern die Tipps gerne!

Viele Grüße und bleiben Sie gesund!
Katharina Jäger & Theresia Dohle

Auch in Krisenzeiten für Sie da!

Auch jetzt ist die Caritas Münster für die Menschen in Münster in den Beratungsstellen erreichbar. Um Klienten vor dem Corona-Virus zu schützen, geht die Caritas Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche geänderte Wege: Klienten können sich telefonisch, per E-Mail, online oder via Wire (Videoberatung) beraten lassen.

Cariats Videochat

Ein persönlicher Kontakt ist derzeit nicht möglich, um Infektionen zu vermeiden.  “Besonders jetzt, wo das öffentliche Leben eingeschränkt ist, ist es uns wichtig mit unseren Beratungsangeboten an der Seite der Münsteraner zu sein”, begründen die Caritas-Vorstände Sebastian Koppers und Thomas Schlickum den Schritt.

Kontaktinformationen der Berater*innen (Telefon, Mail, Wire) vermittelt die Webseite caritas-ms.de. Entsprechende Aushänge finden sich an den Beratungsstellen. Außerdem verweist die Caritas in einer Pressemitteilung auf die Möglichkeit sich online beraten zu lassen. Der entsprechende Link lautet: https://www.caritas.de/onlineberatung

“Ein Problem kommt selten allein”


Mittwochnachmittag, Offene Sprechstunde in der Beratungstelle Mitte:

Das Wartezimmer ist bereits gut gefüllt, jung und alt, alleinstehend oder alleinerziehend. Familien ohne Kinder oder mit Kindern,
die bereits etwas Interessantes in der Spielecke gefunden haben oder noch beobachtend auf dem Schoß der Eltern sitzen. Es ist ist eine bunte Runde und alle sind herzlich willkommen!

Denn heute ist nicht nur die Offene Sprechstunde der Beratungsstelle für Eltern, Kinder, und Jugendliche, sondern auch der Schuldnerberatung und der Allgemeinen Soizalberatung. Sucht- und Kurberatung befinden sich ebenfalls auf dem gleichen Flur. Ganz schön viele Angebote an einem Tag! Und ja, Zeit und Geduld mitzubringen ist wichtig. Dann aber ist viel möglich, denn ein Problem kommt selten allein.


So informiert sich beispielsweise ein junger Mann in der Allgmeinen Sozialberatng, welche finanzelle Unterstützung es geben kann, wenn er von zu Hause auszieht. In dem Gespräch stellt sich heraus, dass das Zusammenleben mit seiner Familie für ihn unerträglich geworden ist, er sehr unter der aktuellen Situation leidet. Dankbar ist der junge Mann von der Möglichkeit zu hören, ein Büro weiter unsere Sprechstunde für Eltern, Kinder und Jugendliche, für diese Themen nutzen zu können.
Oder die Mutter, von drei Kindern, die sich an uns wendet weil es viel Streit zwischen den Ehepartnern gibt. Sie sorgt sich um ihre Kinder. Im Verlauf des Gesprächs stellt sich heraus, dass die Eltern sich hoch verschuldet haben, eine Belastung für das ganze Familienleben. Auch sie ist erleichtert zu erfahren, dass sie sich im Büro gegenüber, mit diesem Thema an die Schuldnerberatung wenden kann.

Die Zeit an solch einem Tag ist begrenzt. Eine Lösung werden wir heute nicht finden. Aber es ist Zeit, um eine Vorstellung zu bekommen, welche Möglichkeiten es gibt und einen weiteren Termin zu vereinbaren.

Es ist ein großer Schritt sich mit seinem “Problem” auf den Weg zu machen. Ist das aber geschafft, fällt es manchmal leichter auch weiteren Themen anzusprechen!

Offene Sprechstunden können Sie ohne Anmeldung, in den fünf Stadtteilen, in denen wir vertreten sind, nutzen.

Kinder im Blick – jetzt anmelden!

kinderimblick_logo

Das Elterntraining Kinder im Blick startet wieder – jetzt anmelden!

Kinder im Blick

… ein Gruppentraining für Eltern in Trennung …

Jetzt im Frühjahr starten wieder zwei Gruppen des bewährten Elterntrainings.
Hier finden Sie die konkreten Termine, Informationen zur Anmeldung, unseren KiB-Infoflyer, sowie weitere Informationen zu den Inhalten des KiB-Trainings.

Beratung per Videochat

Ab sofort bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, Beratung auch per Videochat in Anspruch zu nehmen.

Neben der klassischen Form der Beratung im persönlichen Kontakt von Angesicht zu Angesicht und der Onlineberatung per Mail erweitern wir mit der Videochat-Beratung unser Angebot um einen weiteren Kommunikationsweg.

Cariats Videochat

Im Verlauf einer Beratung bei uns ist es möglich, verschiedene Kommunikationswege miteinander zu kombinieren: Offene Sprechstunde, Telefonat, Onlineberatung, Videochat und persönliche Kontakte von Angesicht zu Angesicht. Diese Mischung der Kontakt- und Beratungsmöglichkeiten nennen wir „blended counseling“ (blendet = gemischt; counseling = Beratung). Mit blendet counseling wollen wir noch individueller und lebensnah mit den Menschen in Münster in Kontakt sein.

Weitere Informationen zu unserer Videochat-Beratung finden Sie hier.

(Häusliche) Gewalt: Anonyme Spurensicherung in der Gewaltopferambulanz Münster

Ein wichtiger und leider überaus aktueller Gastbeitrag unserer Semesterpraktikantin Theresa Wollert (Studierende der Sozialen Arbeit an der FH Münster):

Möglichkeit der Sicherung von Spuren nach erlebter körperlicher Gewalt

Vielen Betroffenen von Gewalt fällt der Weg zur Anzeige schwer, vor allem dann, wenn die Täter*innen vertraute Personen sind. Für Fälle, in denen die Betroffenen (noch) keine Anzeige erstatten möchten, bietet die Gewaltopferambulanz des Universitätsklinikums Münster Hilfe an. Dort werden die Verletzungen so dokumentiert, dass sie auch Jahre später vor Gericht verwertet werden können. Um zunächst aber anonym bleiben zu können, erhalten die Betroffenen eine Chiffrenummer. Sollten sie sich zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden Anzeige zu erstatten, können sie auf die gesicherten Ergebnisse zugreifen. Auch die Ärztinnen und Ärzte unterliegen der Schweigepflicht. Die dort gesicherten Spuren und Protokolle werden, je nach Wunsch der betroffenen Person und den Lagerungskapazitäten, für mehrere Jahre aufbewahrt.

Die Menschen, die die Arbeit der Gewaltopferambulanz in Anspruch nehmen, sind in vielen Fällen Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Blutergüsse im Gesicht oder an den Armen kommen nicht selten vor. Aber auch Männer finden immer öfter ihren Weg in die Ambulanz, denn auch sie sind von Gewalttaten betroffen.
Gleiches gilt natürlich leider auch für Kinder und Jugendliche. Bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren ist es zudem so, dass sie von mindestens einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden müssen. In diesen Fällen können Eltern Spuren von Gewalteinwirkungen an ihren Kindern sichern und aufbewahren lassen. Auch das Jugendamt kann in bestimmten Fällen von den Leistungen der Gewaltopferambulanz Gebrauch machen.

Eine Ausnahme bilden spezielle Formen sexualisierter Gewalt, beispielsweise Vergewaltigungen. Da in der Gewaltopferschutzambulanz keine gynäkologischen Untersuchungen durchgeführt werden, müssen die entsprechenden Patientinnen an die Universitätsfrauenklinik verwiesen werden. Zwar müssen die Patientinnen vor Ort ihre Personendaten sowie ihre Krankenkassenkarte vorzeigen, doch auch dort unterliegen die Ärzt*innen der Schweigepflicht und dürfen keine Informationen an die Polizei weitergeben. Somit können, beispielsweise durch einen Abstrich, Spuren gesichert werden. Diese werden bei Bedarf an die Gewaltopferambulanz weitergeleitet, wo sie bis zu 10 Jahre aufbewahrt werden.

Wer sich an die Gewaltopferambulanz wenden möchte, kann dies telefonisch oder während der Sprechzeiten tun. Auch außerhalb der Sprechzeiten können Termine innerhalb von 24 Stunden in Anspruch genommen werden. In manchen Fällen muss eine Untersuchung innerhalb von 8-12 Stunden geschehen, um beispielsweise K.O.-Tropfen nachweisen zu können. Aber auch die Mitarbeitenden der Notfallambulanzen können in entsprechenden Fällen an die Gewaltopferambulanz verweisen.

Anschrift, sowie die genauen Sprechzeiten und telefonische Erreichbarkeit finden Sie unter https://www.ukm.de/index.php?id=rechtsmedizingewaltopferambulan  

Gewaltopferambulanz
Telefon: 0251-8355151
Sprechzeiten:
Montag, Mittwoch und Donnerstag 8 – 16 Uhr
Dienstag: 9 – 16 Uhr
Freitag: 8 – 15:30
und nach Vereinbarung

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1
48149 Münster
Tel.: 0251/ 83-48002 (24 Stunden Notfall)
Fax: 0251/ 83-48167
E-Mail: UFK@uni-muenster.de
http://klinikum.uni-muenster.de/

Neue Mädchengruppe in Hitrup

Starke Forscherinnen heißt die Gruppe für Dritt- und Viertklässlerinnen, die sich donnerstags in der Beratungsstelle in Hiltrup treffen. Der Name ist Programm. Jede Woche steht ein neuer spannender Versuch auf dem Plan. Es werden Raketen und Lavalampen gebastelt, dabei gelacht und getobt und so nebenbei Sozialverhalten und Selbstwertgefühl trainiert.