Kategorie: Allgemein

…und Jugendliche

Beratungstelle Für Eltern Kinder und Jugendliche…und junge Erwachsene, ließe sich ergänzen. Denn der Gesetzgeber schließt Junge Menschen bis zum 27 Lebensjahr ganz bewußt in den berechtigten Personenkreis mit ein.

Auch Sie sollen die Möglichkeit haben sich unbürokratisch, kostenlos, auf schnellem Weg Rat und Unterstützung in schwierigen Lebenslagen holen zu können. Unabhängig von ihren Eltern.

Die Themen, die uns hierbei in der Beratungstelle begegnen sind vielfältig:

  • „Meine Eltern haben sich getrennt, gerade als ich ausgezogen bin und begonnen habe mein eigenes Leben zu leben. Nun sorge ich mich um meine Mutter/meinen Vater. Ich fühle mich verantwortlich mich zu kümmern, bin aber auch so wütend darüber nicht unabhängig zu sein! Ich weiß nicht wie ich damit umgehen kann!“
  • „Unterstützt in meinen Entscheidungen fühlte ich mich von meinen Eltern noch nie so richtig. Deshalb hab ich dann auch nie viel mit ihnen über mein Leben geredet…jetzt fühle ich mich manchmal doch ganz schön alleine und hätte gerne jemanden mit dem ich sprechen kann.“
  • „Ich bin ausgezogen und lebe mein eigenes Leben, aber meine jüngere Schwester/ mein jüngerer Bruder wohnt noch zu Hause. Zu Hause gibt es viel Streit und heftige Konflikte zwischen meinen Eltern und ich sorge mich um meine Geschwister. Was kann ich tun, wie kann ich helfen oder wer kann helfen?“
  • „Ich habe ganz tolle Eltern, sie sind immer für mich da und wir haben viel Spaß miteinander. Ich weiß aber auch, wie wichtig es Ihnen ist, dass ich gut in der Schule bin, mein Abi schaffe. Sie wollen, dass ich eine gute Zukunft habe. Das stresst mich total, macht mir ganz viel Druck und ich hab große Angst, es nicht zu schaffen!“
  • „Ich fühle mich oft so traurig, mag nicht aufstehen, hab keine Lust, mich zu verabreden. Ich trau mich aber auch nicht, darüber zu reden. Schon gar nicht mit meinen Eltern, die machen sich dann nur Sorgen, weil es mir früher auch schon mal so ging, die reisen dann direkt an und wollen sich kümmern, das will ich auch nicht.“

Es ist eine gute und mutige Entscheidung, wenn Jugendliche und junge Erwachsene sich mit diesen und anderen Themen an uns wenden! Ein erster Schritt, um sich gmeinsam auf die Suche nach Lösungen zu machen, gemeinsam zu überlegen, was hilfreich in der jeweiligen Lebenssituation sein kann. Dazu laden wir herzlich ein!

1. Schultag

Heute ist es soweit! Für viele Kinder in NRW startet die Schule… voller Aufregung geht es heute mit Schultüte und Schulranzen in den neuen Lebensabschnitt…  dies ist ein ganz besonderer und auch aufregender Tag! Die Kinder freuen sich auf das Lernen und sind hoch motiviert…

Erinnern Sie sich auch noch an Ihren ersten Schultag?

Wir wünschen allen Kindern einen guten Start ins neue Schuljahr!!


Heute gehe ich zur Tagesmutter….

Was brauchen wir Kinder?

  • Behutsame Vorbereitung
  • Ich war schon mal alleine bei einer vertrauten Person und habe erfahren, dass Mama/Papa immer wieder kommen.
  • Ich darf mein Lieblingskuscheltier/Schmusetuch o.ä. mitnehmen.
  • Betreuungszeit wird meinem Entwicklungsstand so gut es geht angepasst.
  • Ich kann in Anwesenheit meiner Mutter/Vater die neuen Räumlichkeiten kennenlernen.
  • Individuelle Eingewöhnungszeit –
  • Vertrauensaufbau, so dass ich mich von der „Fachkraft“ trösten lassen kann, wenn ich zeige, das es mir nicht so gut geht.
  • Meine Eltern können mich loslassen und geben mir Sicherheit.
  • Ich weiß , wer mich abholt und meine Erzieherin/Erzieher weiß wann das sein wird und kann mir das sagen, wenn ich „danach frage“.
  • Ich brauche wertvolle Zeiten/ Ruhezeiten mit meinen Eltern

Für mich sind diese neuen Bedingungen sehr anstrengend. Das ist für mich ähnlich wie für euch Erwachsene, wenn Ihr einen neuen Job annehmt, den ihr noch nie vorher gemacht haben , mit Kollegen, die ihr noch nicht kennt, in einem Gebäude, das neu für euch ist…. Das wäre auch für euch, besonders zu Beginn, sehr anstrengend. Also brauche ich Verständnis für meine Befindlichkeit und Zeiten mit wenig Action.

Was brauchen wir Eltern ?

  • Neue Tagesstruktur akzeptieren (Zeitmanagement liegt bei den Eltern… manchmal ist ein noch früheres Aufstehen hilfreich  – besonders wenn ich eine Mutter /ein Vater bin, die/der eher morgens „langsam in Gang“ kommt).
  • Bleiben Sie im Gespräch mit den Fachkräften, damit Kommunikationsfehler minimiert werden können. Informationen über die aktuelle Befindlichkeit Ihres Kindes (Nachtsituation, Frühstücksituation, Besonderheiten in der Familie)
  • Eltern bleiben Experten ihres Kindes -Fachkräfte sind Experten von kindlicher Entwicklung….. wenn es da mal Unstimmigkeiten gibt, fragen Sie uns…..

Die „PAPAZEIT“ kehrt nach Kinderhaus zurück!

Am Dienstag, 10.09.2019 ist es endlich soweit: Das Format „PAPAZEIT“ startet mit seinem wöchentlichen Angebot in der Zeit von 9.15 Uhr bis 10.45 Uhr in den Räumlichkeiten des Jugendzentrums >>Wuddi<< (Idenbrockplatz 8).
Fortan gibt es jeden Dienstag wieder die Gelegenheit, mit anderen Vätern und deren Kindern zu spielen, sich auszutauschen oder auch Antworten auf Fragen in der Erziehung zu bekommen. Eine ideale Möglichkeit, um auf Gleichgesinnte zu treffen…

Die PAPAZEIT richtet sich sowohl an alle Väter in Münster die sich in Elternzeit befinden, wie auch an Väter, die sich Zeit für ihre bis dreijährigen Kinder nehmen.
Da es sich um ein offenes Angebot handelt, ist eine Anmeldung für die PAPAZEIT nicht erforderlich!

Lange gab es in Münster so gut wie keine regelmäßigen Treffen, die sich ausschließlich an Väter mit ihren Kindern richteten. Diese Lücke hat die Caritas mit dem Väterangebot geschlossen.

Begonnen hat die PAPAZEIT Anfang Juli 2016 in Hiltrup – eine Idee von Pädagogen der Caritas, die  selber Väter kleiner Kinder sind. Seit September 2017 gibt es die PAPAZEIT auch in Gievenbeck. Wichtig ist den begleitenden Pädagogen, dass die Papas in einer lockeren Atmosphäre auf gleichgesinnte Männer treffen, gemeinsam mit ihren Kindern Spaß haben und sich über Väterthemen austauschen können.

Onlineberatung leider unterbrochen…

Leider wird das bundesweite System der Caritas-Onlineberatung ab kommenden Montag, 29.07.2019, für ca. 6 Wochen abgeschaltet. Technische Gründe haben es erforderlich gemacht, dies so kurzfristig umzusetzen.

… derzeit leider offline …
Analog sind wir erreichbar: 5 x in Münster

Derzeit wird an einer neuen Beratungssoftware gearbeitet. Ab Ende September / Anfang Oktober 2019 wird die Caritas-Onlineberatung wieder nutzbar sein.

Es tut uns ausgesprochen Leid, dass wir allen Ratsuchenden diese Offlinezeit zumuten müssen!

Wenn Sie anonym Rat suchen, möchten wir Sie an die Telefonseelsorge verweisen: 0800/111 0 111.

Gerne können Sie uns persönlich erreichen: 5x in Münster.

Wir haben uns getrennt….

Trennung bedeutet meistens großen Stress für alle Beteiligten.

Die Eltern sind oft sehr mit sich, ihrer Wut und Trauer beschäftigt, sind selber oft verunsichert und haben viele Fragen..

Auch die Kinder sind oft traurig, wütend und haben Angst – sie versuchen dann manchmal, ihren Eltern zu helfen, sind damit aber völlig überfordert.

Gerade in dieser Zeit brauchen Kinder Eltern, die sie im Blick haben, Zuwendung, Zeit, eine klare Orientierung und Sicherheit geben.

In unseren KIB – Kursen (Kinder im Blick) unterstützen wir – gemeinsam mit Trialog, Diakonie und Beratungsstelle Südviertel)- die Eltern, damit dies besser gelingt. Im Frühjahr und Herbst finden jeweils 2 Kurse (vormittags und abends) statt. Zuvor wird ein Vorgespräch geführt. Bei Fragen dazu oder Interesse am Kurs können Sie sich gerne u.a. an Frau Moraing (0251263350) wenden.

Ich habe Langeweile…

Kennen Sie das auch? Ihr Kind hat Langeweile und würde am liebsten mit Ihnen spielen oder das Tablet nutzen? Aber Sie müssen noch viele andere Dinge erledigen und haben einfach keine Zeit zum spielen und das Tablet soll es aber auch nicht sein. Außerdem ist draußen schönes Wetter, dass sollte genutzt werden.  Meist hält sich die Begeisterung dann sehr in Grenzen und man droht schon einzuknicken. Aber gerade aus solchen Phasen der Langeweile entstehen  manchmal ganz kreative Dinge! Wie hier… plötzlich wird der große Farbkasten und die Leinwand entdeckt und es entsteht aus Langeweile ein ganz wunderbares Bild!

Langeweile ist ein Gefühl, dass auch wir als Erwachsene nur schwer aushalten können. Gerade in Zeiten des Smartphones  werden diese Zeiten an der Bushaltestelle oder beim Arzt damit verbracht die sozialen Medien oder Spiele auf dem Handy zu nutzen. Auch Kinder nutzen dieses Medium dann gerne. Häufig besteht auch der Anspruch bei den Eltern, das Gefühl der Langeweile bei den Kindern erst gar nicht aufkommen zu lassen. Dabei birgt dieses Gefühl auch viel Potenzial, sich mit sich selbst und seiner Umwelt auseinanderzusetzen. Ohne Ablenkung werden dann Dinge wieder entdeckt, die sonst ungenutzt bleiben…!  Nur Mut… es kann sich lohnen das auszuhalten….!