Kategorie: Allgemein

Beratung per Videochat

Ab sofort bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, Beratung auch per Videochat in Anspruch zu nehmen.

Neben der klassischen Form der Beratung im persönlichen Kontakt von Angesicht zu Angesicht und der Onlineberatung per Mail erweitern wir mit der Videochat-Beratung unser Angebot um einen weiteren Kommunikationsweg.

Cariats Videochat

Im Verlauf einer Beratung bei uns ist es möglich, verschiedene Kommunikationswege miteinander zu kombinieren: Offene Sprechstunde, Telefonat, Onlineberatung, Videochat und persönliche Kontakte von Angesicht zu Angesicht. Diese Mischung der Kontakt- und Beratungsmöglichkeiten nennen wir „blended counseling“ (blendet = gemischt; counseling = Beratung). Mit blendet counseling wollen wir noch individueller und lebensnah mit den Menschen in Münster in Kontakt sein.

Weitere Informationen zu unserer Videochat-Beratung finden Sie hier.

(Häusliche) Gewalt: Anonyme Spurensicherung in der Gewaltopferambulanz Münster

Ein wichtiger und leider überaus aktueller Gastbeitrag unserer Semesterpraktikantin Theresa Wollert (Studierende der Sozialen Arbeit an der FH Münster):

Möglichkeit der Sicherung von Spuren nach erlebter körperlicher Gewalt

Vielen Betroffenen von Gewalt fällt der Weg zur Anzeige schwer, vor allem dann, wenn die Täter*innen vertraute Personen sind. Für Fälle, in denen die Betroffenen (noch) keine Anzeige erstatten möchten, bietet die Gewaltopferambulanz des Universitätsklinikums Münster Hilfe an. Dort werden die Verletzungen so dokumentiert, dass sie auch Jahre später vor Gericht verwertet werden können. Um zunächst aber anonym bleiben zu können, erhalten die Betroffenen eine Chiffrenummer. Sollten sie sich zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden Anzeige zu erstatten, können sie auf die gesicherten Ergebnisse zugreifen. Auch die Ärztinnen und Ärzte unterliegen der Schweigepflicht. Die dort gesicherten Spuren und Protokolle werden, je nach Wunsch der betroffenen Person und den Lagerungskapazitäten, für mehrere Jahre aufbewahrt.

Die Menschen, die die Arbeit der Gewaltopferambulanz in Anspruch nehmen, sind in vielen Fällen Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Blutergüsse im Gesicht oder an den Armen kommen nicht selten vor. Aber auch Männer finden immer öfter ihren Weg in die Ambulanz, denn auch sie sind von Gewalttaten betroffen.
Gleiches gilt natürlich leider auch für Kinder und Jugendliche. Bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren ist es zudem so, dass sie von mindestens einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden müssen. In diesen Fällen können Eltern Spuren von Gewalteinwirkungen an ihren Kindern sichern und aufbewahren lassen. Auch das Jugendamt kann in bestimmten Fällen von den Leistungen der Gewaltopferambulanz Gebrauch machen.

Eine Ausnahme bilden spezielle Formen sexualisierter Gewalt, beispielsweise Vergewaltigungen. Da in der Gewaltopferschutzambulanz keine gynäkologischen Untersuchungen durchgeführt werden, müssen die entsprechenden Patientinnen an die Universitätsfrauenklinik verwiesen werden. Zwar müssen die Patientinnen vor Ort ihre Personendaten sowie ihre Krankenkassenkarte vorzeigen, doch auch dort unterliegen die Ärzt*innen der Schweigepflicht und dürfen keine Informationen an die Polizei weitergeben. Somit können, beispielsweise durch einen Abstrich, Spuren gesichert werden. Diese werden bei Bedarf an die Gewaltopferambulanz weitergeleitet, wo sie bis zu 10 Jahre aufbewahrt werden.

Wer sich an die Gewaltopferambulanz wenden möchte, kann dies telefonisch oder während der Sprechzeiten tun. Auch außerhalb der Sprechzeiten können Termine innerhalb von 24 Stunden in Anspruch genommen werden. In manchen Fällen muss eine Untersuchung innerhalb von 8-12 Stunden geschehen, um beispielsweise K.O.-Tropfen nachweisen zu können. Aber auch die Mitarbeitenden der Notfallambulanzen können in entsprechenden Fällen an die Gewaltopferambulanz verweisen.

Anschrift, sowie die genauen Sprechzeiten und telefonische Erreichbarkeit finden Sie unter https://www.ukm.de/index.php?id=rechtsmedizingewaltopferambulan  

Gewaltopferambulanz
Telefon: 0251-8355151
Sprechzeiten:
Montag, Mittwoch und Donnerstag 8 – 16 Uhr
Dienstag: 9 – 16 Uhr
Freitag: 8 – 15:30
und nach Vereinbarung

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1
48149 Münster
Tel.: 0251/ 83-48002 (24 Stunden Notfall)
Fax: 0251/ 83-48167
E-Mail: UFK@uni-muenster.de
http://klinikum.uni-muenster.de/

Neue Mädchengruppe in Hitrup

Starke Forscherinnen heißt die Gruppe für Dritt- und Viertklässlerinnen, die sich donnerstags in der Beratungsstelle in Hiltrup treffen. Der Name ist Programm. Jede Woche steht ein neuer spannender Versuch auf dem Plan. Es werden Raketen und Lavalampen gebastelt, dabei gelacht und getobt und so nebenbei Sozialverhalten und Selbstwertgefühl trainiert.

Öffnungszeiten in den Weihnachtsferien

Langsam neigt sich auch dieses Jahr seinem Ende zu – die Tage werden wieder kürzer und bald schon beginnt die Weihnachts(ferien)zeit…

Gleichwohl werden (zumindest einige) Kolleg*innen aus den Beratungsstellen auch in den Weihnachtsferien für Sie ansprechbar sein.
Damit Sie wissen, wo Sie im Zeitraum vom 27.12.2019 bis 03.01.2020 auch kurzfristig Beratung, Unterstützung und Hilfe in Ihrer Nähe finden, haben wir Ihnen unsere Präsenzzeiten in den Vor-Ort-Stellen einmal übersichtlich dargestellt:

Beratungsstelle Mitte
(Josefstr. 2, 48145 Münster, Telefon: 0251-53009338)

geöffnet am 27. und 30.12.2019

Beratungsstelle Hiltrup
(Hohe Geest 1a, 48165 Münster, Telefon 02501-27640)

geöffnet am 27. und 30.12.2019

Beratungsstelle Gievenbeck
(Heinrich-Ebel-Str. 41, 48161 Münster, Telefon: 0251-871040 )

Wichtig: Die offene Sprechstunde am 23.12.2019 findet bereits von 10:00 – 12:00 Uhr statt!
Zudem geöffnet am 02. und 03.01.2020

Beratungsstelle Coerde
(Schneidemühler Str. 25 , 48157 Münster,  Telefon: 0251-1321589)

geöffnet am 30.12.2019
sowie am 03.01.2020

Beratungsstelle Kinderhaus
(Idenbrockplatz 8, 48159 Münster, Telefon: 0251-263350)

geöffnet am 27.12.2019
sowie am 02. und 03.01.2020

Ab dem 06.01.2020 gelten dann wieder die regulären Öffnungszeiten!

…und Jugendliche

Beratungstelle Für Eltern Kinder und Jugendliche…und junge Erwachsene, ließe sich ergänzen. Denn der Gesetzgeber schließt Junge Menschen bis zum 27 Lebensjahr ganz bewußt in den berechtigten Personenkreis mit ein.

Auch Sie sollen die Möglichkeit haben sich unbürokratisch, kostenlos, auf schnellem Weg Rat und Unterstützung in schwierigen Lebenslagen holen zu können. Unabhängig von ihren Eltern.

Die Themen, die uns hierbei in der Beratungstelle begegnen sind vielfältig:

  • „Meine Eltern haben sich getrennt, gerade als ich ausgezogen bin und begonnen habe mein eigenes Leben zu leben. Nun sorge ich mich um meine Mutter/meinen Vater. Ich fühle mich verantwortlich mich zu kümmern, bin aber auch so wütend darüber nicht unabhängig zu sein! Ich weiß nicht wie ich damit umgehen kann!“
  • „Unterstützt in meinen Entscheidungen fühlte ich mich von meinen Eltern noch nie so richtig. Deshalb hab ich dann auch nie viel mit ihnen über mein Leben geredet…jetzt fühle ich mich manchmal doch ganz schön alleine und hätte gerne jemanden mit dem ich sprechen kann.“
  • „Ich bin ausgezogen und lebe mein eigenes Leben, aber meine jüngere Schwester/ mein jüngerer Bruder wohnt noch zu Hause. Zu Hause gibt es viel Streit und heftige Konflikte zwischen meinen Eltern und ich sorge mich um meine Geschwister. Was kann ich tun, wie kann ich helfen oder wer kann helfen?“
  • „Ich habe ganz tolle Eltern, sie sind immer für mich da und wir haben viel Spaß miteinander. Ich weiß aber auch, wie wichtig es Ihnen ist, dass ich gut in der Schule bin, mein Abi schaffe. Sie wollen, dass ich eine gute Zukunft habe. Das stresst mich total, macht mir ganz viel Druck und ich hab große Angst, es nicht zu schaffen!“
  • „Ich fühle mich oft so traurig, mag nicht aufstehen, hab keine Lust, mich zu verabreden. Ich trau mich aber auch nicht, darüber zu reden. Schon gar nicht mit meinen Eltern, die machen sich dann nur Sorgen, weil es mir früher auch schon mal so ging, die reisen dann direkt an und wollen sich kümmern, das will ich auch nicht.“

Es ist eine gute und mutige Entscheidung, wenn Jugendliche und junge Erwachsene sich mit diesen und anderen Themen an uns wenden! Ein erster Schritt, um sich gmeinsam auf die Suche nach Lösungen zu machen, gemeinsam zu überlegen, was hilfreich in der jeweiligen Lebenssituation sein kann. Dazu laden wir herzlich ein!

1. Schultag

Heute ist es soweit! Für viele Kinder in NRW startet die Schule… voller Aufregung geht es heute mit Schultüte und Schulranzen in den neuen Lebensabschnitt…  dies ist ein ganz besonderer und auch aufregender Tag! Die Kinder freuen sich auf das Lernen und sind hoch motiviert…

Erinnern Sie sich auch noch an Ihren ersten Schultag?

Wir wünschen allen Kindern einen guten Start ins neue Schuljahr!!


Heute gehe ich zur Tagesmutter….

Was brauchen wir Kinder?

  • Behutsame Vorbereitung
  • Ich war schon mal alleine bei einer vertrauten Person und habe erfahren, dass Mama/Papa immer wieder kommen.
  • Ich darf mein Lieblingskuscheltier/Schmusetuch o.ä. mitnehmen.
  • Betreuungszeit wird meinem Entwicklungsstand so gut es geht angepasst.
  • Ich kann in Anwesenheit meiner Mutter/Vater die neuen Räumlichkeiten kennenlernen.
  • Individuelle Eingewöhnungszeit –
  • Vertrauensaufbau, so dass ich mich von der „Fachkraft“ trösten lassen kann, wenn ich zeige, das es mir nicht so gut geht.
  • Meine Eltern können mich loslassen und geben mir Sicherheit.
  • Ich weiß , wer mich abholt und meine Erzieherin/Erzieher weiß wann das sein wird und kann mir das sagen, wenn ich „danach frage“.
  • Ich brauche wertvolle Zeiten/ Ruhezeiten mit meinen Eltern

Für mich sind diese neuen Bedingungen sehr anstrengend. Das ist für mich ähnlich wie für euch Erwachsene, wenn Ihr einen neuen Job annehmt, den ihr noch nie vorher gemacht haben , mit Kollegen, die ihr noch nicht kennt, in einem Gebäude, das neu für euch ist…. Das wäre auch für euch, besonders zu Beginn, sehr anstrengend. Also brauche ich Verständnis für meine Befindlichkeit und Zeiten mit wenig Action.

Was brauchen wir Eltern ?

  • Neue Tagesstruktur akzeptieren (Zeitmanagement liegt bei den Eltern… manchmal ist ein noch früheres Aufstehen hilfreich  – besonders wenn ich eine Mutter /ein Vater bin, die/der eher morgens „langsam in Gang“ kommt).
  • Bleiben Sie im Gespräch mit den Fachkräften, damit Kommunikationsfehler minimiert werden können. Informationen über die aktuelle Befindlichkeit Ihres Kindes (Nachtsituation, Frühstücksituation, Besonderheiten in der Familie)
  • Eltern bleiben Experten ihres Kindes -Fachkräfte sind Experten von kindlicher Entwicklung….. wenn es da mal Unstimmigkeiten gibt, fragen Sie uns…..

Die „PAPAZEIT“ kehrt nach Kinderhaus zurück!

Am Dienstag, 10.09.2019 ist es endlich soweit: Das Format „PAPAZEIT“ startet mit seinem wöchentlichen Angebot in der Zeit von 9.15 Uhr bis 10.45 Uhr in den Räumlichkeiten des Jugendzentrums >>Wuddi<< (Idenbrockplatz 8).
Fortan gibt es jeden Dienstag wieder die Gelegenheit, mit anderen Vätern und deren Kindern zu spielen, sich auszutauschen oder auch Antworten auf Fragen in der Erziehung zu bekommen. Eine ideale Möglichkeit, um auf Gleichgesinnte zu treffen…

Die PAPAZEIT richtet sich sowohl an alle Väter in Münster die sich in Elternzeit befinden, wie auch an Väter, die sich Zeit für ihre bis dreijährigen Kinder nehmen.
Da es sich um ein offenes Angebot handelt, ist eine Anmeldung für die PAPAZEIT nicht erforderlich!

Lange gab es in Münster so gut wie keine regelmäßigen Treffen, die sich ausschließlich an Väter mit ihren Kindern richteten. Diese Lücke hat die Caritas mit dem Väterangebot geschlossen.

Begonnen hat die PAPAZEIT Anfang Juli 2016 in Hiltrup – eine Idee von Pädagogen der Caritas, die  selber Väter kleiner Kinder sind. Seit September 2017 gibt es die PAPAZEIT auch in Gievenbeck. Wichtig ist den begleitenden Pädagogen, dass die Papas in einer lockeren Atmosphäre auf gleichgesinnte Männer treffen, gemeinsam mit ihren Kindern Spaß haben und sich über Väterthemen austauschen können.